Duale Berufsausbildung: Bestandene Abschlussprüfungen – ein Blick auf die Jahre 2010 bis 2025 (Bund und Länder)
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(BIAJ) Die Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen in der dualen Berufsausbildung sank 2025 auf den tiefsten bisher ermittelten Stand. Die amtliche Berufsbildungsstatistik berichtet für das Jahr 2025 nur noch insgesamt 338.349 bestandene Abschlussprüfungen – 864 (0,3 Prozent) weniger als im Vorjahr 2024, 44.943 (11,7%) weniger als im „Vor-Corona-Jahr“ 2019 und 140.682 (29,4 Prozent) weniger als 2010. Nach 2010 ist die Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen in jedem Jahr (bisher bis 2025) gesunken, in 2025 nur noch leicht. (siehe BIAJ-Abbildung 1 von 17 unten bzw. auf Seite 1 von 17 der PDF)
26,0 Prozent der Abschlussprüfungen in der Bundesrepublik Deutschland wurden 2025 im Alter von unter 21 Jahren bestanden. (2010: 31,6 Prozent; 2022:24,8 Prozent) In den Ländern reichte dieser Anteil in 2024 von 43,8 Prozent in Bayern bis lediglich 14,2 Prozent in Hamburg und 11,9 Prozent im Land Bremen.
28,9 Prozent der Abschlussprüfungen wurden im Alter von 24 Jahren und älter bestanden. (2010: 20,1 Prozent) In den Ländern reichte dieser Anteil von 19,5 Prozent in Bayern und Thüringen, 19,7 Prozent in Sachsen und 20,3 Prozent in Sachsen-Anhalt bis 40,3 Prozent in Berlin und 42,2 Prozent in Hamburg und im Land Bremen.
Zur Entwicklung der Zahl der bestandenen Abschlussprüfungen in der Bundesrepublik Deutschland und in den 16 Ländern (von Schleswig-Holstein bis Thüringen) von 2010 bis 2025 – differenziert nach Alter – siehe die BIAJ-Abbildungen hier: Download_BIAJ20261010_1 und Download_BIAJ20261010_2 – aus technischen Gründen zwei PDF. Teil 1: von DE und SH bis SL, Teil 2: BE bis TH; Auszüge - DE, HB, HH und BY - unten)
BA-Haushalt: Entwicklung des Finanzierungssaldos von 2005 bis September 2026
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(BIAJ) Ein bis Ende September 2026 aktualisierter kurzer Blick auf die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) und des Finanzierungssaldos (Einnahmen minus Ausgaben) seit 2005 (siehe BIAJ-Abbildung 1 von 3) - mit einem besonderen Blick auf die Haushaltsjahre 2023 bis 2025 und die ersten neun Monate 2026 (siehe BIAJ-Abbildungen 2 und 3 von 3). (unten oder Download_BIAJ20261008 – PDF: drei Seiten)
In den letzten 12 Monaten von Oktober 2025 bis September 2026 standen den Einnahmen in Höhe von 48,882 Milliarden Euro - darunter Beiträge zur Arbeitsförderung (Beiträge zur Arbeitslosenversicherung) in Höhe von 41,117 Milliarden Euro - Ausgaben in Höhe von 56,055 Milliarden Euro gegenüber - darunter 29,640 Milliarden Euro für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld. Aus den Einnahmen und Ausgaben insgesamt ergibt sich für die 12 Monate von Oktober 2025 bis September 2026 ein negativer Finanzierungssaldo in Höhe von 7,172 Milliarden Euro.
Von Januar bis September 2026 – wurden von der Bundesagentur für Arbeit 6,850 Milliarden Euro mehr ausgegeben als eingenommen. Von Januar bis September des Vorjahres (2025) betrug dieser negative Finanzierungssaldo 3,909 Milliarden Euro – im Haushaltsjahr 2025 dann insgesamt 4,232 Milliarden Euro. (siehe BIAJ-Abbildung 2 von 3)
Im Haushalt 2026 der Bundesagentur für Arbeit ist ein negativer Finanzierungssaldo in Höhe von 3,374 Milliarden Euro veranschlagt, der einschließlich von geplanten Zuführungen an die umlagefinanzierten Rücklagen in Höhe von 597 Millionen Euro zu einer erwarteten Finanzierungslücke in Höhe von 3,971 Milliarden Euro führen würde. Im Bundeshaushalt 2026 ist zur Deckung dieser Lücke ein „Überjähriges Darlehen an die Bundesagentur für Arbeit“ veranschlagt. (Haushaltsstelle 1101/656 22 – Soll: 3,971 Milliarden Euro) Die Abrechnungsergebnisse bis September 2026 zeigen, dass die Bundesagentur für Arbeit zum Abschluss des Haushaltsjahres 2026 ein wesentlich höheres Darlehen zum Haushaltsausgleich benötigen wird als die im Bundeshaushalt 2026 veranschlagten 3,971 Milliarden Euro – geschätzte etwa acht bis neun Milliarden Euro.
Im Regierungsentwurf des Bundeshaushalt 2027 sind für „Überjähriges Darlehen an die Bundesagentur für Arbeit“ 5,200 Milliarden Euro veranschlagt – nach einem Ist 2025 in Höhe von 1,437 Milliarden Euro und dem genannten Soll 2026 in Höhe von 3,971 Milliarden Euro. (Drucksache 21/7300 vom 14.08.2026). n
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Jobcenter: Mittel und Ausgaben für „Eingliederungsleistungen“ von Januar bis September 2026 (Jobcenter gE)
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(BIAJ) Ein Blick auf die Mittel für „Verwaltungskosten“ (Bundesanteil) und „Eingliederungsleistungen“, die den Jobcenter gE im Haushaltsjahr 2026 zur Verfügung stehen, und auf die Ausgaben von Januar bis September 2026 für „Leistungen zur Eingliederung in Arbeit“ und die Ausgaben aus dem Passiv-Aktiv-Transfer (PAT) im Bund und in den Ländern (immer ohne die Jobcenter zkT). Download_BIAJ20261007 (PDF, neun Seiten – Auszug unten).
Arbeitslosengeld-Ausgaben 2012 bis September 2026
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(BIAJ) In den 12 Monaten von Oktober 2025 bis September 2026 wurden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) für das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) insgesamt 29,640 Milliarden Euro ausgegeben, 4,232 Milliarden Euro (16,7 Prozent) mehr als in den 12 Monaten ein Jahr zuvor (Oktober 2024 bis September 2025: 25,408 Milliarden Euro). (1) (siehe BIAJ-Abbildung unten)
Im monatlichen Vorjahresvergleich stiegen die Arbeitslosengeldausgaben nach November 2022 in jedem der danach folgenden 46 Monate (Dezember 2022 bis September 2026). In diesen 46 Monaten stieg die 12-Monatssumme der Arbeitslosengeldausgaben um 13,097 Milliarden Euro (79,2 Prozent), von 16,543 Milliarden Euro (Dezember 2021 bis November 2022) auf die oben genannten 29,640 Milliarden Euro (Oktober 2025 bis September 2026).
Anmerkung: Die Wachstumsrate (der prozentuale Anstieg) der 12-Monatssumme der Arbeitslosengeldausgaben im Vorjahresvergleich, die bis Ende Dezember 2025 auf 19,4 Prozent stieg, sank 2026 in den ersten neun Monaten leicht auf die oben genannten 16,7 Prozent. Im BA-Haushalt erwartet wurde für das Haushaltsjahr 2026 ein Sinken der Arbeitslosengeldausgaben um 3,2 Prozent. (siehe unten) (Absolut sank dieser Anstieg der 12-Monatsumme im Vorjahresvergleich nach dem Maximum im April 2026 - 4,388 Milliarden Euro - auf die genannten 4,232 Milliarden Euro im September 2026.)

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Altersrenten: Rentenzahlbeträge im Zugang, Wegfall und Bestand 2025 - Länder- und Ost-West-Vergleich
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(BIAJ) Fünf BIAJ-Abbildungen (mit kurzen Lesehilfen) zu den durchschnittlichen Zahlbeträgen (Netto vor Steuern) der Altersrenten (Renten wegen Alters) im Zugang und Wegfall (Tod) 2025 und im Bestand am 31.12.2025 in der Bundesrepublik Deutschland (DE), in den Ländern (von Schleswig-Holstein bis Thrüringen) und in West- und Ostdeutschland. Siehe unten oder PDF hier: Download_BIAJ20261005 (fünf Seiten).
Lesehilfe Abb. 1 von 5: Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag der Männer (Altersrente – Netto vor Steuern) betrug am 31.12.2025 im Rentenbestand in Westdeutschland (WD) 1.539,38 Euro und in Ostdeutschland (OD) 1,496,86 Euro. Im Rentenzugang 2025 betrug der Rentenzahlbetrag 1.440,16 Euro in Westdeutschland und 1.308,21 Euro in Ostdeutschland. Daraus ergibt sich: Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag der Männer lag im Zugang in Westdeutschland 99,22 Euro und in Ostdeutschland 188,65 Euro unter dem durchschnittlichen Rentenzahlbetrag im Rentenbestand. Die absolut größte negative Differenz zwischen den Altersrenten der Männer im Zugang und den Altersrenten im Bestand betrug im Ländervergleich 204,36 Euro in Sachsen (SN), die absolut kleinste 67,94 Euro in Niedersachsen (NI) und 67,99 Euro in Bayern (BY).