Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsfähige Leistungsberechtigte: Ländervergleich März 2026 (mit bremischen Städten)
- Details
(BIAJ) März 2026 (Stichtag 12.03.) 4,698 Millionen Arbeitsuchende – darunter: 3,021 Millionen registrierte Arbeitslose, der höchste März-Bestand nach März 2014 (März 2014: 3,055 Millionen Arbeitslose) 1,195 Millionen der registrierten Arbeitslosen waren bei den 156 Agenturen für Arbeit und 1,826 Millionen bei den 404 Jobcentern registriert.
54.000 (1,8 Prozent) mehr registrierte Arbeitslose als im März 2025 – 91.000 mehr bei den Agenturen für Arbeit und 37.000 weniger bei den Jobcentern. (siehe Tabellen 1, 2 und 3). (1) 41.000 (2,5 Prozent) mehr arbeitslose Männer, 13.000 (1,0 Prozent) mehr arbeitslose Frauen als im März 2025. (siehe Tabelle 4)
Im Ländervergleich reichten die Veränderungsraten (im Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosen insgesamt von
-1,5 Prozent im Land Bremen (HB) bis +3,9 Prozent in Baden-Württemberg (BW). (Stadt Bremen: -0,7 Prozent; Bremerhaven: -4,3 Prozent; siehe Tabellen 1 und 7)
Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten arbeitslosen Frauen reichten im Ländervergleich von -2,1 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern (MV) bis +3,3 Prozent in Berlin (BE) – bei den arbeitslosen Männern von -1,4 Prozent im Land Bremen (HB) bis +4,6 Prozent in Baden-Württemberg (BW). (siehe Tabelle 4, Seite 6)
Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den registrierten Arbeitslosen im Alter von unter 25 Jahren reichten im Ländervergleich von -3,8 Prozent im Land Bremen (HB) bis +16,3 Prozent in Hamburg (HH). (DE: +6,4 Prozent; siehe Anhang, Seite 10)
Die Arbeitslosenquoten reichten im März 2026 von 4,2 Prozent in Bayern (BY) bis 11,4 Prozent im Land Bremen (HB). (Frauen: von 3,9 Prozent in BY bis 11,0 Prozent in HB; Männer: von 4,5 Prozent in BY bis 11,8 Prozent in HB) Bundesrepublik: 6,4 Prozent (Frauen: 6,0 Prozent; Männer: 6,8 Prozent) (siehe Tabelle 5)
3,820 Millionen erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB - SGB II - Hartz IV), 3,7 Prozent (147.000) weniger als im März 2025. Die Veränderungsraten (Vorjahresvergleich) bei den ELB reichten im Ländervergleich von ‑6,7 Prozent in Thüringen (TH) bis -2,3 Prozent in Baden-Württemberg (BW). Erinnerung: ELB im März vor 10 Jahren (März 2016) 4,328 Millionen. ELB-März-Maximum: 5,449 Millionen im März 2006.
Zum Länder- und Rechtskreisvergleich (insgesamt, SGB III und SGB II) im März 2026 und März 2025 - Arbeitsuchende (darunter registrierte Arbeitslose, differenziert nach Geschlecht) und erwerbsfähige Leistungsberechtigte - siehe die BIAJ-Kurzmitteilung (PDF) vom 31. März 2026: Download_BIAJ20260331 (zwei Text- und acht Tabellenseiten; bremische Städte auf PDF-Seite 9)
(1) wg. Rundung im Text auf 1.000 können Rundungsdifferenzen bei Summenbildung auftreten
Wie passt das zusammen? BMAS: FAQ zum Eingliederungstitel und AMIP 2026-2027 Jobcenter Bremen
- Details
(BIAJ) Wie passt das zusammen? „Ab dem Jahr 2026 erhalten die Jobcenter jährlich eine Milliarde Euro zusätzlich.“ (BMAS 05.03.2026 siehe Screenshot in PDF) und „In den Jahren 2026 und 2027 ist nach ersten Prognosen mit einer sehr unterschiedlichen Finanzsituation zu rechnen: während für das Jahr 2026 ein sehr auskömmliches Budget zur Verfügung stehen wird, soll sich nach ersten Ankündigungen im Jahr darauf das Budget deutlich verringern. ... Daher werden wir insbesondere Maßnahmen mit langer Laufzeit und damit hohen Vorbindungen für die kommenden Jahre mit besonderer Umsicht planen, da wir mittelfristig von sinkenden Geldern zur Förderung arbeitsloser Menschen ausgehen müssen. (Jobcenter Bremen, Stadt – siehe Screenshot in PDF) (1) PDF (eine Seite) hier: Download_BIAJ20260330.
(1) Die Frage wurde am 30.03.2026 an das BMAS, das Jobcenter und die Träger des Jobcenters Bremen (Arbeitsagentur Bremen-Bremerhaven und Stadtgemeinde Bremen) gestellt (E-Mail 10:51). Hinweis vom 31.03.2026 (10:50): Die Antwort des Geschäftsführers des Jobcenters Bremen vom 31.03.2025 wurde angefügt. Weitere Antworten - insbesondere die des BMAS - liegen (noch) nicht vor.
Zur Erinnerung: Das Jobcenter Bremen hat im vergangenen Haushaltsjahr 2025 von den zugeteilten Bundesmitteln für „Eingliederungsleistungen“ (EGL) und den Bundesanteil an den „Gesamtverwaltungskosten“ (VWK-Bund) in Höhe von insgesamt 141,398 Mio. Euro (EGL: 69,260 Mio. Euro; VWK-Bund: 72,138 Mio. Euro) insgesamt 16,199 Mio. Euro nicht ausgegeben. (Ausgaben EGL und VWK-Bund insgesamt: 125,199 Mio. Euro; davon EGL: 43,270 Mio. Euro – 25,990 Mio. weniger als zugeteilt; VWK-Bund: 81,929 Mio. Euro – 9,791 Mio. Euro mehr als zugeteilt)
Grundsicherung im Alter: Bund und Länder 12/2024-12/2025 - Geschlecht, Staatsangehörigkeit
- Details
(BIAJ) Ein unkommentierter, nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit differenzierter Blick auf die am 26. März 2026 vom Statistischen Bundesamt (Destatis) veröffentlichten Daten (1) zur Grundsicherung im Alter (SGB XII) im Bund und in den Ländern (Dezember 2025 im Vergleich zu Dezember 2024). PDF-Download hier: BIAJ_20260328 (zwei Seiten) und unten. (Bremen, 28.03.2026)
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Einpendler- und Auspendler (m/w/) im Großstadtvergleich: 30. Juni 2025 neu
- Details
(BIAJ) Ein unkommentierter Blick auf die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten (svB) in den vierzehn größten Städten in der Bundesrepublik Deutschland und in der Region Hannover (Arbeitsort und Wohnort), die Einpendler und Auspendler (1) und die nach Geschlecht und Staatsangehörigkeit differenzierten Ein- und Auspendlerquoten am 30. Juni 2025. (BIAJ-Tabelle Download_20260327 – PDF: drei Seiten)
Weiterlesen: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, Einpendler- und Auspendler (m/w/) im...
Integrationskurse im Bundeshaushalt 2026: 20 Prozent weniger Mittel (Soll) als 2025 ausgegeben wurden
- Details
(BIAJ) Eine Randbemerkung zu den u.a. auch im Dringlichkeitsantrag „Teilhabe fördern: Sprach- und Integrationskurse für alle sicherstellen!“ genannten und nicht genannten Bundesmitteln. Im Dringlichkeitsantrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und SPD (Bremische Bürgerschaft -Landtag - Drucksache 21/1630) heißt es zu den Bundesmitteln für die „Durchführung von Integrationskursen nach der Integrationskursverordnung“ im Haushaltsjahr 2026:
„Zunächst vorgesehene finanzielle Kürzungen für das Gesamtprogramm Sprachen im Bundeshaushalt 2025 konnten Mitte des Jahres durch die Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln in Höhe von 267 Millionen Euro verhindert werden. Mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts für 2026 wurden weitere Mittel für Integrationskurse in Höhe von 110 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Im kommenden Jahr stehen damit insgesamt rund 1,06 Milliarden Euro für Integrationskurse zur Verfügung – ein deutliches Signal für die hohe Bedeutung des Gesamtprogramms Sprachen und für die Förderung der gesellschaftlichen Integration.“
Dies ist leider ein etwas zu schön gefärbter Blick auf die Bundesmittel für die „Durchführung von Integrationskursen nach der Integrationskursverordnung“ in 2026. Das zeigt ein Rückblick in die Haushaltsrechnungen 2023, 2024 und 2025 (vorläufig) und das Soll im Bundeshaushalt 2026:
