SGB-II-Quoten-Vergleich Ende 2009 bis Ende 2025: Bund, NRW, Ruhrgebiet, Land Bremen und bremische Städte
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(BIAJ) Im Ruhrgebiet („Metropole Ruhr“) waren im Dezember 2025 14,8 Prozent (596.638) der Menschen im Alter von 0 Jahren bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze (4,023 Millionen) auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II (Hartz IV - Bürgergeld) angewiesen (SGB-II-Leistungsberechtigte). (Dezember 2022: 15,3 Prozent) In den 15 Kreisen des Ruhrgebiets (11 kreisfreie Städte und 4 Landkreise) reichten die SGB-II-Quoten (0 Jahre bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze) im Dezember 2025 von 8,7 Prozent im Landkreis Wesel bis 22,8 Prozent in der Stadt Gelsenkirchen. (Dezember 2022: 9,2 Prozent bis 23,8 Prozent)
In Nordrhein-Westfalen ohne das Ruhrgebiet waren im Dezember 2025 durchschnittlich 8,8 Prozent (903.631) der Menschen im Alter von 0 Jahren bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze (10,224 Millionen) auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II (Hartz IV - Bürgergeld) angewiesen.(Dezember 2022: 9,3 Prozent) (siehe dazu BIAJ-Tabelle 1, Seite 3 und BIAJ-Tabelle 2- Teil 1, Seite 4)
Im Land Bremen galt dies im Dezember 2025 für durchschnittlich 16,0 Prozent (91.232) der Bevölkerung im Alter von 0 Jahren bis zur gesetzlichen Regelaltersgrenze (569.017). (Dezember 2022: 17,1 Prozent) (siehe dazu Tabelle 1, Seite 3 und Tabelle 2-Teil 3, Seite 6). (Stadt Bremen: 15,3 Prozent – Dezember 2022: 16,3 Prozent; Bremerhaven: 19,9 Prozent – Dezember 2022: 21,0 Prozent; Bundesrepublik Deutschland: 8,0 Prozent – Dezember 2022: 8,3 Prozent)
Zur Entwicklung (und den Berechnungsgrundlagen) der SGB-II-Quoten im Bund, in Nordrhein-Westfalen (NRW), im Ruhrgebiet und den 11 kreisfreien Städten und vier Landkreisen des Ruhrgebiets, in NRW ohne das Ruhrgebiet, im Land Bremen und den beiden bremischen Städten von Dezember 2009 bis Dezember 2025 siehe die BIAJ-Materialien vom 30. Juli 2026: Download_BIAJ20260730 (PDF: zwei Text- und vier Tabellenseiten – Auszug: BIAJ-Tabelle 1 von 2: siehe auch unten)
Beschäftigte und Auszubildende: Insgesamt und aus "Asylherkunftsländern" – Dezember 2015 bis Dezember 2025 - Bund und Länder
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(BIAJ) Wie hat sich die monatliche Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt und darunter die Zahl (und der Anteil) der Auszubildenden von Dezember 2015 bis Dezember 2025 im Bund und in den einzelnen Ländern entwickelt? (Datenstand: 02.07.2026) Und wieviel dieser Beschäftigten und Auszubildenden (absolut und prozentual) kamen aus den acht "nichteuropäischen Asylherkunftsländern" (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien)? Die 17 unkommentierten, jeweils dreiseitigen BIAJ-Tabellen (PDF: DIN A4 quer) finden Sie durch Anklicken des Länderkürzelshier: Bundesrepublik Deutschland (DE1225-1225). Schleswig-Holstein (SH1215-1225), Hamburg (HH1215-1225), Niedersachsen (NI1215-1225), Land Bremen (HB1215-1225), Nordrhein-Westfalen (NW1215-1225), Hessen (HE1215-1225), Rheinland-Pfalz (RP1215-1225), Baden-Württemberg (BW1215-1225), Bayern (BY1215-1225), Saarland (SL1215-1225), Berlin (BE1215-1225), Brandenburg (BB1215-1225), Mecklenburg-Vorpommern (MV1215-1225), Sachsen (SN1215-1225), Sachsen-Anhalt (ST1215-1225), Thüringen (TH1215-1225).
Arbeitslosengeld-II-, Sozialgeld- und Bürgergeld-Ausgaben von 2010 bis Juni 2026
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(BIAJ) Von Januar bis Juni 2026 wurden vom Bund für das „Bürgergeld“ (ab 01.07.2026 „Grundsicherungsgeld“ – bis 31.12.2022 „Arbeitslosengeld II“ und „Sozialgeld“) insgesamt 14,770 Milliarden Euro ausgegeben (1), 326 Millionen Euro (2,2 Prozent) weniger als die 15,096 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum (Januar bis Juni 2025). (2)
In den 12 Monaten von Juli 2025 bis Juni 2026 wurden vom Bund insgesamt 28,723 Milliarden Euro für das „Bürgergeld“ ausgegeben – 469 Millionen Euro (1,6 Prozent) weniger als die 29,192 Milliarden Euro ein Jahr zuvor (Juli 2024 bis Juni 2025). Im Bundeshaushalt 2026 sind für das „Bürgergeld“ insgesamt 28,050 Milliarden Euro veranschlagt, 1,550 Milliarden Euro (5,2 Prozent) weniger als im Bundeshaushalt 2025 - 999 Millionen Euro (3,4 Prozent) weniger als im Haushaltsjahr 2025 ausgegeben wurden (Ist 2025: 29,049 Milliarden Euro) bzw. 673 Millionen Euro (2,3 Prozent) weniger als die 28,723 Millionen Euro, die in den 12 Monaten von Juli 2025 bis Juni 2026 ausgegeben wurden.
Gemessen an den durchschnittlich 5,205 Millionen Regelleistungsberechtigten (RLB; vorläufig) wurden vom Bund in den 12 Monaten von Juli 2025 bis Juni 2026 für „Bürgergeld“ (brutto) monatlich durchschnittlich 459,85 Euro pro RLB ausgegeben. Ein Jahr zuvor, von Juli 2024 bis Juni 2025 wurden für die durchschnittlich 5,429 Millionen RLB durchschnittlich 448,11 Euro pro Monat ausgegeben. (3)
Zu Entwicklung der Ausgaben für das Arbeitslosengeld II, Sozialgeld und Bürgergeld (SGB II – Hartz IV) seit 2010 („Grundsicherung“) bis Juni 2026 („letzter Bürgergeld-Monat“) siehe die BIAJ-Abbildung unten oder PDF hier: Download_BIAJ20260722 (eine Seite). (4)
Weiterlesen: Arbeitslosengeld-II-, Sozialgeld- und Bürgergeld-Ausgaben von 2010 bis Juni 2026
Mittleres Bruttomonatsentgelt Vollzeitbeschäftigter: Länder- und Kreisvergleich Wohnort – Arbeitsort 2025
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(BIAJ) Ein nach Arbeitsort (Geschlecht, Alter und Staatsangehörigkeit) und Wohnort differenzierter Vergleich der "mittleren sozialversicherungspflichtigen Bruttomonatsentgelte der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten der Kerngruppe“ (Median) in den 16 Ländern und 401 Kreisen in 2025 (mit gesondertem Großstadtvergleich). (1)
Im Vergleich der 401 Kreise als Arbeitsort der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten:
Von 6.083 Euro in Erlangen (BY) bis 3.113 Euro im Saale-Orla-Kreis (TH). Bremen Stadt: 4.471 Euro, Rang 53 – Bremerhaven: 3.980 Euro, Rang 198.
Männer: von 6.801 Euro in Erlangen (BY) bis 3.143 Euro in Görlitz (SN) – Frauen: von 5.082 Euro in Wolfsburg (NI) bis 2.951 Euro im Saale-Orla-Kreis (TH). (siehe BIAJ-Tabelle, Seite 5 bis 17; Spalten 1 bis 16)
Im Vergleich der 401 Kreise als Wohnort der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten:
Von 5.325 Euro (Rang 1) in der Stadt München (BY) bis 3.278 Euro (Rang 401) im Saale-Orla-Kreis (TH). Bremen Stadt: 4.082 Euro, Rang 221 – Bremerhaven: 3.792 Euro, Rang 323. (siehe BIAJ-Tabelle, Seite 5 bis 17; Spalten 17 und 18 – und den Wohnort-Arbeitsortvergleich in den Spalten 19 und 20)
Stadt Bremen im Vergleich der 15 Großstädte (einschließlich Region Hannover): Rang 8 (4.471 Euro) im Vergleich als Arbeitsort und Rang 14 (4.082 Euro) im Vergleich als Wohnort. (siehe BIAJ-Tabelle, Seite 5; Spalten 1, 2, 17 und 18)
Die BIAJ-Materialien vom 21. Juli 2026 finden Sie hier: Download_BIAJ20260721 (PDF: drei Text- und 14 Tabellenseiten)
(1) Grundlage: Entgeltstatistik 31.12.2025 der Bundesagentur für Arbeit (BA)
Unterhaltsvorschuss: Fälle (Kinder und Jugendliche) im Bund und in den drei Stadtstaaten 2022 bis 2025
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(BIAJ) Vorbemerkung aus aktuellem Anlass: Gemäß Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 (03./06.07.2026) will die Bundesregierung die Ausgaben des Bundes für Unterhaltsleistungen gemäß Unterhaltsvorschussgesetz von geplanten 1,310 Milliarden Euro im laufenden Haushaltsjahr (Soll 2026) um 396 Millionen Euro (30,2 Prozent) auf 914 Millionen Euro senken. Da der Bund lediglich 40 Prozent der Ausgaben für den Unterhaltsvorschuss trägt (Länder: 60 Prozent) hieße dies: Die Gesamtausgaben nach dem Unterhaltsvorschussgesetz sollen im kommenden Haushaltsjahr um 990 Millionen Euro gegenüber den geplanten 3,275 Milliarden Euro in 2026 auf 2,285 Milliarden Euro in 2027 sinken. Anmerkung: Ein nicht unerheblicher Teil dieser Minderausgaben für Unterhaltsleistungen wird zu Mehrausgaben beim sog. Grundsicherungsgeld und den Kosten der Unterkunft und Heizung (SGB II) führen (müssen), denn (die dann nicht mehr gezahlten) Unterhaltsleistungen zählen gemäß § 12a SGB II zu den „vorrangigen Leistungen“. (1) (2) n
Vier unkommentierte BIAJ-Abbildungen und -Tabellen zur Zahl der Fälle, in denen Ende 2022, 2023, 2024 und 2025 Unterhaltsleistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (Unterhaltsvorschuss oder Unterhaltsausfallleistung) gezahlt wurden, und zur Zahl der Kinder und Jugendlichen im Alter von 0 bis 17 Jahre in der Bundesrepublik Deutschland und in den drei Stadtstaaten. (Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2022)
Anhang (PDF, Seite 9): Ausgaben und Einnahmen des Bundes ohne Länderanteil (Soll und Ist 2009 bis 2025 und Soll 2026 und Soll-Entwurf 2027) Die BIAJ-Abbildungen und Tabellen vom 13. Juli 2026 finden Sie hier: Download_BIAJ20260713 (PDF: neun Seiten - Auszüge unten)